Das einzige Schloss in Freudenstadt - das Bärenschlössle im Christophstal | Photo Martin Helmecke | Bild vergrößern
Die Stadt ob Sankt Christophstal, so wurde Freudenstadt vor der Namensgebung durch Herzog Friedrich I genannt, ist eine noch junge Stadt, gemessen an den sie umgebenden Gemeinden und Ortschaften. Die Geschichte dieser Region reicht zurück in eine Zeit als die Klöster Alpirsbach, Kniebis, Reichenbach und Hirsau eine große Rolle spielten.
Sie besiedelten diese Gegend, indem sie auf alten Handelswegen, den sogenannten Mönchswegen, die Region im förchtigen Wald nach und nach erschlossen. Natürlich spielte der Wald eine zentrale Rolle. Er war Grundlage für viele traditionelle Handwerksberufe. Holzreichtum, Erzvorkommen und Wasserkraft lockten einst erste Siedler in unsere waldreiche Region. Holzhauer, Flößer, Glasbläser, Köhler, Harzer, Pechsieder und Schmierebrenner nutzten das Holz unserer Wälder. Bergleute, Erzschmelzer und Hammerschmiede verwerteten die Erzvorkommen am Forbach.
Blick auf die typischen Schindelfassaden | Photo Martin Helmecke | Bild vergrößern
Es ist also höchst spannend, beim Wandern die Geschichte und Landschaft zu erkunden und von alten, längst vergessenen Berufen und Techniken zu erfahren. Das Christophstal spielt dabei eine herausragende Rolle, denn lange vor der Gründung Freudenstadts hatte sich hier der Berbau und die damit verbundene Weiterverarbeitung des abgebauten Eisen-, Kupfer- und Silbererzes ausgebreitet.
Das Christophstal heute - wegweisend | Photo Martin Helmecke | Bild vergrößern
http://www.christophstal.de/
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Freudenstadt im Februar 2012
Freudenstadt im Februar 2012


