Die Evangelische Stadtkirche am Unteren Marktplatz ist das Schmuckstück in Freudenstadt. Für den Herzog war die 1608 fertig gestellte Kirche die prächtigste Kirche, die er während seiner 15-jährigen Amtszeit als Herzog von Württemberg erbauen ließ.
Herzog Friedrich hat seiner Schloßkirche zu Freudenstadt einige bedeutende Kunstschätze aus diversen Klöstern zugeführt. Es findet sich zum Beispiel ein romanisches Lesepult aus dem Jahre 1200. Das ganz aus Holz gefertigte Kunstwerk zeigt die vier Evangilisten über denen Figuren angebracht sind. Deren Münder sind mit Öffnungen versehen, so daß aus ihnen der Weihrauch entweichen kann.
Nicht minder alt ist das romanische Taufbecken. Hergestellt aus rotem Buntsandstein ist der Taufstein mit Figuren und Szenerien verziert. Zur Bedeutung dieser Darstellungen sind vielfältige Interpretationen angestellt worden sind.
Das Kruzefix stammt aus der Holzwerkstatt des Ulmer Holzschnitzers Michel Erhart. Er war ein bekannter Bildhauer seiner Zeit der Spötgotik. Machen Sie den Versuch und ändern Sie Ihren Standpunkt vor dem Kruzefix. Beginnen Sie dabei von links und beenden Sie die Betrachtung auf der rechten Seite vor dem Kruzefix. Sie werden feststellen, daß sich der Gesichtsausdruck vom leidenden zum sterbenden bis zum gestorbenen Jesus ändert.

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