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Heinrich Schickhardt war der persönliche Baumeister des Herzogs

Heinrich Schickhardt

Wer war er?

Heinrich Schickhardt war Baumeister, Städteplaner, Techniker, Kartograf, Erfinder und nicht zuletzt ein akribischer Dokumentator seines Schaffens. Was er der Nachwelt in Form seines Buches mit dem Titel "Inventarium" hinterlassen hat, ist ein Nachschlagwerk seines Wirkens und zugleich ein Zeugnis seiner Zeit, der Renaissance im deutschen Südwesten. Er war ein Universalist. Seine Wirkungsstätte war das Herzogtum Württemberg und sogar darüber hinaus. Seinen Dienstherren war er untertänig und getreu und das über 45 Jahre seines langen Lebens von 76 Jahren.

Der persönliche Baumeister von Friedrich I.

Seit Herzog Friedrich I. in Amt und Würden war, hat er mit Heinrich Schickhardt zusammen gearbeitet. Und die Formulierung ist bewußt so gewählt: es war eine Zusammenarbeit, kein von oben nach unten befehlen, sondern ein gegenseitiges Respektieren der Leistung des jeweils anderen. Das begann schon zu der Zeit als er noch in Mömpelgard die Nachfolge seines Vaters Graf Georg 1581 angetreten hatte. Und es setzte sich fort als er 1593 an den Hof nach Stuttgart berufen wurde, um den vakanten Herzogsstuhl nach dem Tod seines kinderlos gebliebenen Vetters Herzog Ludwig zu besetzen.

Ausführliche Informationen

Das Leben und Wirken von Heinrich Schickhardt ist sehr ausführlich dokumentiert. Ihm zu Ehren wurde die Europäische Kulturstrasse Heinrich Schickhardt 1999 anläßlich der 400-Jahr-Feier in Freudenstadt ins Leben gerufen. Anbei ein paar links zu Heinrich Schickhardt:
  • Europäische Kulturstrasse Heinrich Schickhardt
  • Landesarchiv Baden-Württemberg
  • Italienreise zusammen mit Herzog Friedrich I.
  • Heinrich Schickhardt bei wikipedia
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